Wer wir sind — und woher wir kommen

Was viele im Team verbindet: Sie kennen Kirche nicht von außen. Arthur Nägele war Vorsitzender des Pfarrkirchenrats in Gaissau, bevor er zur altkatholischen Kirche übertrat und dort Vorsitzender des Gemeindevorstands wurde. Wilfried Meier war ebenfalls Vorsitzender des Pfarrkirchenrats in Gaissau. Lukas Huber hat im selben Gremium mitgearbeitet. Herbert Rosinger war Vorsitzender des Pfarrkirchenrats in Höchst. Angelika Lutz bringt ausgebildete Seelsorgekompetenz aus der freikirchlichen Tradition mit.

Was ist Ökumene – eine Erklärung

Das Wort Ökumene leitet sich vom griechischen oikos (Haus) ab und bezeichnete ursprünglich „die ganze von Menschen bewohnte Welt“ bzw. die gesamte Menschheit (Herodot, 5. Jh. v. Chr.). Ab dem 4. Jh. v. Chr. verengte sich der Begriff auf die hellenisierte Welt und wurde dann im Römischen Reich als politischer Begriff für das gesamte Imperium verwendet. Im Neuen Testament erscheint er sowohl im Sinne der gesamten Menschheit (Apg 17,31) als auch der zukünftigen Welt Gottes (Hebr 2,5). In der frühen Kirche bezeichnete „ökumenisch“ die Kirche im ganzen Weltkreis (daher: „ökumenisches Konzil“). Erst Ende des 17. / Anfang des 18. Jahrhunderts entstand – ausgehend vom Pietismus – die heute geläufige Bedeutung: die Einheit aller in der Taufe Wiedergeborenen und das Verhältnis der Kirchen zueinander.

Gemeinsam den Christbaum geschmückt

Drei gemeinsame Stunden kurz vor Weihnachten. Rund zehn Erwachsene und ein paar Kinder schmückten gemeinsam den Christbaum und stellten die Krippe auf.

Wie so oft waren es die bekannten Gesichter – jene, die immer wieder mit anpacken. Die, auf die man zählen kann. Gemeinsam wurden Zweige geordnet, Kugeln aufgehängt, Lichter angebracht. Die Krippenfiguren arrangiert.

Rorate-Feier verbindet Gemeinden über den Rhein hinweg

Am frühen Morgen des 17. Dezember fand in der katholischen Kirche Rheineck eine besondere Rorate-Feier statt. Eine, die die Gemeinden Gaissau und Rheineck in eindrucksvoller Weise zusammenführte.

Bereits um 6.00 Uhr morgens versammelten sich zahlreiche Gläubige an der Schiffsanlegestelle in Rheineck. Die Gaissauer Gemeinde brachte das Friedenslicht aus Betlehem über den Rhein.

Altkatholischer Gottesdienst im Klostergarten

Es war ein Sonntag wie aus dem Bilderbuch: strahlender Sommerhimmel, der alte Klostergarten in Gaissau als stiller, grüner Rahmen – und mitten darin eine Gemeinschaft, die sich zum Gottesdienst versammelte. Rund 35 Menschen kamen am 7. Juli 2024 zur ersten Feldmesse der Altkatholischen Gemeinde Maria Magdalena Vorarlberg in Gaissau zusammen.