Sonntag der Wiederkehr des Herrn

23. November 2025: Christus war – Christus ist – Christus wird kommen

Der letzte Sonntag im Kirchenjahr trägt in der altkatholischen Tradition einen besonderen Namen: Sonntag der Wiederkehr des Herrn. Kein Abschluss im Sinne eines Schlusspunkts – sondern ein Brückentag. Das Kirchenjahr endet nicht mit einem Schlusskonsens, sondern mit einem Versprechen: Er kommt wieder.

Arthur Nägele gestaltete diesen Gottesdienst in Gaissau nach der AK Wort-Gottes-Feier Zweite Form – mit apokalyptischen Bildern aus Jesaja und dem Ersten Korintherbrief und dem Evangelium nach Lukas (Lk 21,25–33). Zeichen an Sonne, Mond und Sternen, Völker in Angst – und mitten darin Jesu Wort: „Richtet euch auf und erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung ist nahe.“ Das ist keine Drohung, sondern eine Umkehrung aller Angst in Hoffnung.

Predigtimpuls zum Evangelium (Lk 21,25–33): Der Feigenbaum treibt Blätter – und wer Augen hat zu sehen, erkennt: Der Sommer kommt. So auch mit dem Reich Gottes. Es kündigt sich an, in kleinen Zeichen, in veränderten Menschen, in Momenten der Gerechtigkeit und der Versöhnung. „Meine Worte werden nicht vergehen“ – das ist das letzte Wort Jesu in dieser Lesung. Keine Drohung. Eine Zusage.

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